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Verboten und verbrannt
Lesung zu Joseph Roth
Am 10. Mai jeden Jahres erinnern Buchhandlungen und Bibliotheken mit Veranstaltungen an die Bücherverbrennungen, die an jenem Tag des Jahres 1933 am Berliner Opernplatz ihren Anfang nahmen. Scheinbar spontan, aber von den Nazis gesteuert, artikulierte sich hier das „gesunde Volksempfinden“ gegen die „Nestbeschmutzer“, „Asphaltliteraten“, dieses „Ungeziefer“.
Joseph Roth (1894 - 1939, emigriert 1933) war einer von diesen; er erlebte den Einmarsch der Nazis nicht mehr, als er 1939 in einem Pariser Armenhospital starb. Die Erzählung „Die Legende vom heiligen Trinker“ (1939) ist seine letzte größere Arbeit und vermutlich auch die schönste. Sie erschien im Amsterdamer Verlag Allert de Lange, wurde verboten und konnte erst 1949 wieder erscheinen.
Lothar Hennighaus, Antiquar, Publizist und Literaturwissenschaftler, wird am 11. Mai eine Lesung der „Legende“ zum Gedenken an die Bücherverbrennung und Joseph Roth machen und auch gerne Ihre Fragen zu den verbotenen und verbrannten Büchern sowie deren Autoren beantworten.
Die Lesung findet im Antiquariat am Moritzberg, Dingworthstr. 20, am 11. Mai 09 statt.
Beginn ist um 17.30 Uhr, Ende cirka 19 Uhr.
Der Eintritt (inkl. Getränke und Snacks) beträgt 5 Euro.
Bitte reservieren, denn es stehen nur zehn (Sitz-) Plätze zur Verfügung, Tel. 1 74 40 47.
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