Stadtteilzeitung Hildesheim West
Nr. 241 · September 2013
Leserbrief
Auf Dauer kein guter Zustand
Einige Gemeindemitglieder der Christuskirchengemeinde auf dem Moritzberg bedauern seit langem, dass das Tor im Haupteingang zum evangelischen Friedhof an der Straße Im Bockfelde bislang nicht wieder eingesetzt wurde. Dadurch, dass das Tor fehlt, geht die Geborgenheit verloren, die auf einem Friedhof vorhanden sein sollte. Es fällt mir kein anderer Friedhof in Hildesheim ein, der ohne Tür oder Tor wäre! Manche Friedhöfe werden abends sogar abgeschlossen.
Der Haupteingang zum ev. Friedhof im Bockfeld ist weit offen – mehrere Angehörige von dort Bestatteten verlangen die Wiedereinsetzung des Tores
Viele Gemeindemitglieder – ich auch – haben gesehen, dass Hundebesitzer mit ihren nicht angeleinten Hunden über den Friedhof spazieren. Die Hinterlassenschaften der Tiere wurden an manchen Gräbern gefunden! Am 31. Juli sah ich, wie Radfahrer in einem ziemlich flotten Tempo über den Friedhof fuhren – einer vom Haupteingang in Richtung Kreuz und eine vom Kreuz kommend aus dem Haupteingang fahrend.
Der Wunsch meiner Freundin nach Wiederherstellung des alten Zustandes mit Eingangstor wurde, trotz einer im Voraus gezahlten Spende für die Einsetzung des Tores, vom Kirchenvorstand abgelehnt – mit der Begründung, dass die Bestatter extra aussteigen müssten, um das Tor zu öffnen, wenn sie auf den Friedhof zur Friedhofskapelle fahren!
Es wäre vielleicht sinnvoll, einmal die Gemeindemitglieder wegen des Tores zu befragen, als es nur dem Kirchenvorstand zu überlassen, darüber zu entscheiden.

Foto: Horst Kolodzey
Der Wunsch meiner Freundin nach Wiederherstellung des alten Zustandes mit Eingangstor wurde, trotz einer im Voraus gezahlten Spende für die Einsetzung des Tores, vom Kirchenvorstand abgelehnt – mit der Begründung, dass die Bestatter extra aussteigen müssten, um das Tor zu öffnen, wenn sie auf den Friedhof zur Friedhofskapelle fahren!
Es wäre vielleicht sinnvoll, einmal die Gemeindemitglieder wegen des Tores zu befragen, als es nur dem Kirchenvorstand zu überlassen, darüber zu entscheiden.
Ingrid Kolodzey