Stadtteilzeitung Hildesheim West
Nr. 174 · Juni 2007

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Großübung auf dem Phoenixgelände

(sbr) Auf dem Phoenixgelände werden die ersten ehemaligen Fabrikgebäude demontiert. Hoch geschätzten Nutzen aus der Moritzberger Industriebrache ziehen zur Zeit die Brandschützer und die Katastrophenhelfer. Jeden Freitagabend üben verschiedene Ortsfeuerwehren auf dem Gelände. Ende April fand ein zweitägiger Großeinsatz des Technischen Hilfswerks (THW) statt, an dem cirka 250 Helfer des THW aus verschiedenen Ortsverbänden von Elze bis Helmstedt, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Hildesheim und Alfeld und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) beteiligt waren.

Foto: Bernd Wittenberg
Helfer des DRK und des THW bergen eine in Trümmern verschüttete Person. Diese wurde vorher vom Rettungssuchhund Tina gefunden.

In Szene gesetzt wurde der Einsatz nach einem angeblichen Terroranschlag, mehrere Gebäude auf dem Phoenixgelände wurden als stark beschädigt und einsturzgefährdet vorausgesetzt. In den Gebäuden und auf dem Gelände sollten sich verletzte, eingeschlossene oder verschüttete Personen befinden. Zentrale Aufgabe der Übung war unter anderem das Eindringen in stark beschädigte Gebäude, die Verletztenbergung und -versorgung und das Abstützen der Gebäude.

Als erstes war ein Erkundungstrupp des THW-­Ortsverbandes Hildesheim an der Einsatzstelle. Nachdem er sich einen Überblick über die Lage verschafft hatte, riefen die Helfer weitere Kräfte zur Einsatzstelle. Gleichzeitig fand eine Erstversorgung der schon geborgenen Personen statt. Die verletzten Personen wurden von der DLRG, Bezirk Hildesheim, sehr realitätsnah dargestellt.

Foto: Christian Gudat
Ein spezieller Bergungsbagger des THW-­Ortsverbandes Elze schlägt ein Loch in eine Bunkerwand, damit eingeschlossene Personen geborgen werden können

Gegen 22 Uhr wurde die Übung am ersten Einsatztag – aufgrund eines simulierten Bombenfundes – unterbrochen und am nächsten Morgen fortgeführt. Das DRK setzte am zweiten Übungstag den Rettungssuchhund Tina ein. Dieser Hund fand im Verlauf der Übung mehrere in einem komplett eingestürzten Haus verschüttete Personen.

Beim THW ist man mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. „Übungen dieser Größenordnung sind selten möglich”, bestätigt Christian Gudat, Sprecher des Hildesheimer Ortsverbandes des THW. „Die Chance, auf dem Phoenix-­Gelände üben zu dürfen, ist ein absoluter Glücksfall für uns.

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