Stadtteilzeitung Hildesheim West
Nr. 187 · September 2008
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„Müller am Berg“ auf Schubis Spuren

(sbr) Schul- und Bürobedarf, die vielen kleinen Gebrauchsartikel für die tägliche Hausarbeit, Bastelmaterial und Spielzeug – Heidi und Dieter Müller haben am 1. Juli „Schubis“ ehemaligen Laden von Christine Kaste übernommen. Mit ihrem Angebot orientieren sie sich an dem, was Bernd Schubert zu bieten hatte. Das fällt ihnen leicht, denn die eigenen Kinder sind mit Schubert groß geworden – Müllers wohnen seit 26 Jahren in der Dingworthstraße im selben Haus, in dem sie nun „Müller am Berg“ eröffnet haben.

Foto: Sabine Brand
Foto: Sabine Brand

Heidi Müller ist von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr – auch mittwochs – im Geschäft. Ehemann Dieter ist, soweit sein Beruf es zulässt, mit dem Herzen und mit viel Tatkraft dabei. Er baut Regale, hilft bei der Dekoration, bestellt und springt auch im Verkauf ein. „Wir führen das Geschäft zusammen“, erzählt Frau Müller. „Die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus. Und wir haben in den letzten Jahren immer wieder mit dem Gedanken gespielt, Schuberts Geschäft zu übernehmen.“

Heidi Müllers Hobby ist das Basteln, sie stellt 3-­D-­Glückwunschkarten her und verkauft jedes Jahr einige Hundert auf den Märkten der Region, zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt in Groß Düngen. Die Liebe zum Gestalten zeigt sich in der gut sortierten Kreativecke ihres Geschäfts. Auch Handarbeiten aus Filzwolle sind dabei: Fingerpuppen, allerlei Tiere und das Rohmaterial für eigene Kreationen der Kunden.

Malbücher und Siku-­Autos, Holzspielzeug besonders für die Kleinsten, Webrahmen und Gesellschaftsspiele sind zu finden. Eine Holzeisenbahn mit Geburtstagskerzen verspricht eine fröhliche Geburtstagsfeier. „Für den Laden suche ich nur aus, was mir selbst gefällt,“ sagt Heidi Müller. Espressotassen und Latte Macchiato-­Gläser sind dabei, ein Ice-­Crusher und eine edle Pfeffermühle mit Licht, ein Apfel- und ein Ananasschäler und handgemachte Teelichthalter aus Glas mit Naturmaterialien wie Muscheln und Pflanzen.

Das Angebot ist sehr breit und bietet von allem erst einmal ein, zwei Teile. „Und wenn die Kundinnen sich aus dem Katalog etwas aussuchen, bestelle ich gern. In zwei Tagen ist es da,“ bestätigt Heidi Müller. Zwischen Kartoffelschälmessern und Einweckringen findet sich auch ein bisschen Nostalgisches: Tropfenfänger mit Schmetterling – und ganz unten, neben den Fußmatten emailliertes Nachtgeschirr.

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