Stadtteilzeitung Hildesheim West
Nr. 195 · Mai 2009
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Zu „Sportplätze Pappelallee geschlossen“
Moritz vom Berge April 09

Stellungnahme der DJK Blau-Weiß

Es stimmt definitiv nicht, dass die Sportplätze an der Pappelallee geschlossen sind. Wäre dem so, hätte die DJK seitens der Stadt offiziell darüber informiert werden müssen. Trotz mehrfacher Anfragen vor und nach Erscheinen des Artikels im Moritz vom Berge ist dies nicht geschehen. Nicht einmal das im Moritz vom Berge erwähnte Bodengutachten konnte bis jetzt von der DJK eingesehen werden.
Wären die Werte tatsächlich so schlecht wie dargestellt, wäre die Stadt, indem sie die DJK eben nicht schnellstmöglich und offiziell davon in Kenntnis gesetzt hat, ihrer Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen.
Zur Beruhigung der Sportler und Eltern kann gesagt werden, dass Dioxinwerte sich nicht verschlechtern, es kommt ja kein neues Dioxin hinzu. Im Gegenteil wird das Dioxin ja eher abgebaut - wenn auch sehr langsam. Die Dioxinwerte sind aber nicht schlechter als vor 20 Jahren (Moritz vom Berge berichtete bereits 1991), und seitdem sind die Sportanlagen an der Pappelallee nicht für den Vereinssport geschlossen.
Dessen völlig ungeachtet ist es ein Unding, dass die DJK und ihre Mitglieder von dieser für den Verein existentiellen Nachricht nicht direkt von der Stadt erfahren haben, sondern dass die Verwaltung den Umweg über die Zeitung gewählt hat. Auch, dass sich Herr Dr. Brummer in dieser Weise äußert, trifft bei der DJK auf große Verwunderung, da man bisher immer an Herrn Dr. Dirk Schröder, den Dezernenten für Jugend, Soziales, Schulen, Sport und Kultur als Ansprechpartner und Zuständigen verwiesen wurde.
Für den Vorstand der DJK ist klar, dass dies ein gezieltes, politisches Instrument der Stadt war, um den Verein maßgeblich zu schädigen und ihm in Sachen sofortigem Umzug in schlechtere Verhältnisse keine Option zu lassen. Mit der angeblichen Schließung des Platzes und der damit verbundenen Verunsicherung der Sportler und ihrer Angehörigen soll dem Verein die Wahl genommen werden, zumindest solange auf dem Platz verbleiben zu können, bis an anderer Stelle adäquate Bedingungen für die rund 900 Mitglieder geschaffen wurden (siehe Moritz vom Berge April 09, Seite 1). Die Stadt setzt der DJK damit die Pistole auf die Brust.

Der Vorstand der DJK Blau-Weiß Hildesh. e.V.
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