Stadtteilzeitung Hildesheim West
Nr. 228 · Juni 2012
Kulturladen Moritzberg
Unter dem Dach des Vereins Kultur und Geschichte
vom Berge hat auf dem Moritzberg im Mai 2012 ein Kulturladen in
dem leer stehenden Schleckermarkt als ehrenamtliches Projekt eröffnet,
um einen neuen Treffpunkt mit Veranstaltungen zu bieten – mitten
drin in der Dingworthstraße, die mit dem ewigen Auf und Ab einer
zentralen Verkaufsstraße lebt. Gerade jetzt, nachdem auf dem Phoenix-Gelände
neues Leben einzieht.

von links: Frank Wachs vom ehemaligen Trillke-Trio,
Zhejun Bunzel und Stefan Bölke beim spontanen Musizieren
Für den Kulturladen Moritzberg gibt es einen Trägerkreis, der aber
nicht Veranstalter ist. Die Idee ist vielmehr, den 240 Quadratmeter
großen Leerstand zur Verfügung zu stellen, um kulturelle Treffen
zu initiieren – zum Beispiel Ausstellungen, Chorproben, Formel
II-Rennen mit ferngesteuerten Autos, Gläsernes Orts-Rathaus, Inliner-Disco,
Livemusik, Spieletreffs, Tanzabende mit Tango, Jazz, Rock oder
Schlagern, Textilabende (Stricken, Häkeln etc.) mit Hintergrundmusik.
Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Wenn jemand eine Idee hat, braucht er/sie nur noch einen Termin. Den Schlüssel gibt es gratis und zwar im Grunde jederzeit. Vorausgesetzt die Nachbarn werden nicht gestört. Also bitte kein Punk-Musik mit Schallbrecherqualtität. Die Terminabsprachen übernimmt der Trägerkreis. Aber bei allen Angeboten gilt grundsätzlich: Der Veranstalter organisiert die Öffnungszeiten. Wenn nix ist, bleibt der Laden dunkel. Alle Informationen über die Angebote
werden am Schaufenster ausgehängt und stehen auf der Homepage des Vereins Kultur und Geschichte vom Berge www.hi-moritzberg.de.
Wieso funktioniert das Ganze? Erstens, weil der Laden leer stand. Zweitens, weil der Eigentümer Klaus Brendecke uns keine Miete abverlangt, sondern nur die Nebenkosten. Drittens, weil er hofft, so einen richtigen Mieter zu finden, zum Beispiel für eine Art Markthalle. Und, weil wir davon ausgehen, dass wir über Spenden unsere Kosten für das ehrenamtliche Projekt einholen können. Und, weil wir davon überzeugt sind, dass der Moritzberg ein lebendiger und kreativer Stadtteil ist.
Geplant sind bis zum Jahresende Ausstellungen von Moritzberger Künstlern im Drei- bis Vier-Wochenturnus. Mit der ersten Ausstellung im Mai und Juni stellen wir einen Querschnitt vor. Sonnabends wird zum High-Noon eingeladen: Punkt 12 Uhr mittags, wenn die Cowboys ihre Halfter umlegen, gibt es im Kulturladen 15 bis 20 Minuten Livemusik und/oder Lesungen. Wenn sich kein Termin besetzen lässt, wird eine Schallplatte aufgelegt. Geöffnet wird der Laden am Sonnabend um 11 Uhr. Es gibt die Möglichkeit, sich im Café Moritz oder beim Bäcker nebenan mit Getränken und Kuchen zu versorgen und dies hier zu verspeisen. Um 13 Uhr ist Schluss, es sei denn die Stimmung kocht über oder es ist zu gemütlich oder ....
Am 12. Mai war Ausstellungseröffnung im Kulturladen, Dingworthstraße 12
An den beiden ersten Wochenenden im Juni ist freitags und samstags
von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Voraussichtlich am Sonnabend, 16. Juni,
11 Uhr, ist die Ausstellungseröffnung Bunzel/Klement mit Kalligrafie,
chinesischen Tuschzeichnungen und Keramikobjekten und mit Musikprogramm.
Anmeldungen zu weiteren Nutzungsanfragen bitte an: Stefan Bölke, Kultur und Geschichte vom Berge e. V., Tel. 6 96 83 15, oder Norbert Mierzowsky, Tel. 99 79 57 oder in den Postkasten. Auf facebook sind wir nicht erreichbar.

von links: Frank Wachs vom ehemaligen Trillke-Trio,
Zhejun Bunzel und Stefan Bölke beim spontanen Musizieren
Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Wenn jemand eine Idee hat, braucht er/sie nur noch einen Termin. Den Schlüssel gibt es gratis und zwar im Grunde jederzeit. Vorausgesetzt die Nachbarn werden nicht gestört. Also bitte kein Punk-Musik mit Schallbrecherqualtität. Die Terminabsprachen übernimmt der Trägerkreis. Aber bei allen Angeboten gilt grundsätzlich: Der Veranstalter organisiert die Öffnungszeiten. Wenn nix ist, bleibt der Laden dunkel. Alle Informationen über die Angebote
werden am Schaufenster ausgehängt und stehen auf der Homepage des Vereins Kultur und Geschichte vom Berge www.hi-moritzberg.de.
Wieso funktioniert das Ganze? Erstens, weil der Laden leer stand. Zweitens, weil der Eigentümer Klaus Brendecke uns keine Miete abverlangt, sondern nur die Nebenkosten. Drittens, weil er hofft, so einen richtigen Mieter zu finden, zum Beispiel für eine Art Markthalle. Und, weil wir davon ausgehen, dass wir über Spenden unsere Kosten für das ehrenamtliche Projekt einholen können. Und, weil wir davon überzeugt sind, dass der Moritzberg ein lebendiger und kreativer Stadtteil ist.
Geplant sind bis zum Jahresende Ausstellungen von Moritzberger Künstlern im Drei- bis Vier-Wochenturnus. Mit der ersten Ausstellung im Mai und Juni stellen wir einen Querschnitt vor. Sonnabends wird zum High-Noon eingeladen: Punkt 12 Uhr mittags, wenn die Cowboys ihre Halfter umlegen, gibt es im Kulturladen 15 bis 20 Minuten Livemusik und/oder Lesungen. Wenn sich kein Termin besetzen lässt, wird eine Schallplatte aufgelegt. Geöffnet wird der Laden am Sonnabend um 11 Uhr. Es gibt die Möglichkeit, sich im Café Moritz oder beim Bäcker nebenan mit Getränken und Kuchen zu versorgen und dies hier zu verspeisen. Um 13 Uhr ist Schluss, es sei denn die Stimmung kocht über oder es ist zu gemütlich oder ....

Am 12. Mai war Ausstellungseröffnung im Kulturladen, Dingworthstraße 12
Fotos (2): Thomas Vespermann
Anmeldungen zu weiteren Nutzungsanfragen bitte an: Stefan Bölke, Kultur und Geschichte vom Berge e. V., Tel. 6 96 83 15, oder Norbert Mierzowsky, Tel. 99 79 57 oder in den Postkasten. Auf facebook sind wir nicht erreichbar.
Norbert Mierzowsky