Der Verlag:

Unser Tipp:

Unterstützer für die Webversion:

Anzeigenpreise für die Druckversion:
Anzeigenpreise
Mit Liebe gestaltet und aufgefrischt
Seit über 50 Jahren bin ich vom Moritzberg „ausgewandert“, aber die Artikel und die Bilder aus dem Bereich der Maschstraße und der Elzer Straße haben für mich sehr lebendige Kindheits- und Jugenderinnerungen gebracht. Mein Geburtshaus ist die Maschstraße Nr. 1. Beiliegend sende ich ein Foto meines Elternhauses, erbaut im damaligen „Jugendstil“, wobei man die liebevolle Gestaltung der straßenfront beachten sollte, bei der für jedes Zimmer eine „Perspektive“ gewählt wurde. Baujahr war 1904 bis 1905. Mein Bruder Armin hat vor mehreren Jahren die Außenfronten ohne irgendwelche „Zuschüsse“ auf eigene Kosten wieder aufgefrischt, aus Liebe zum „Elternhaus“.

Die Brüder Höppner gehörten zu den Moritzberger Bauunternehmern jener Zeit. Die Ähnlichkeit der damaligen Häuser ist ganz einfach zu erklären. Die Maurerfirmen haben die Gebäude in eigener Regie erbaut und nach Fertigstellung verkauft. Unter den Brüdern Höppner, vier Söhne und eine Tochter, war auch ein ausgebildeter Architekt, der natürlich seine Art der Gestaltung von Haus zu Haus weitergegeben hat.
Der Gründer der Baufirma Höppner stammte aus Söhre und lebte von 1848 bis 1927, war übrigens auch ein Friedrich - sein Vater, ein Schäfer von 1799 bis 1890, ebenfalls Friedrich. Der Preußenkönig musste der Sippe großen Eindruck hinterlassen haben, obwohl man doch eigentlich „hannoversch“ war.
Unser Großvater, auch Friedrich Höppner von 1876 bis 1958, war sehr stolz auf „sein Haus“ in der Maschstraße 1 und, wie das früher üblich gewesen ist, auch mein Namenspatron.