Stadtteilzeitung Hildesheim West
Nr. 228 · Juni 2012
Bericht aus Uganda
Ein Haus - eine Familie
Im Januar 2012 sind wir in unser Haus in Wattuba,
Kampala eingezogen, haben zwei weitere Kinder aufgenommen und uns
schon richtig gut eingelebt. Was ich sehr beeindruckend finde –
fast alle Kinder helfen ohne Aufforderung im Haushalt mit. Auch
das tägliche Wäschewaschen klappt von allein. Man kann sagen: Wir
sind alle sehr glücklich, hier zu sein!

Das eigene Haus ist fertig geworden - die Moritzbergerin Katje Rohde
baut in Uganda das Straßenkinderprojekt "Kinder raising voices" auf
Die benachbarte Schule, wo alle unsere Kinder nun unterrichtet
werden, ist besser und in den kleineren Klassen (10 bis 20 Schüler
in einer Klasse) haben die Kinder bessere Möglichkeiten zu lernen.
Sie haben sogar eine kleine Bücherei und leihen sich dort gegen
eine geringe Gebühr Bücher aus und lernen daraus.
Unsere Umgebung ist eher dörflich und ruhig. Trotzdem haben wir fließend Wasser und Strom. An den Wochenenden machen wir öfter mal einen Spaziergang in der Natur. Wir haben auch einen Wald in der unmittelbaren Umgebung, den wir besuchen dürfen und uns gelegentlich Bananen und andere Früchte mitnehmen können. Die Kinder lieben es natürlich auch, auf Bäume zu klettern und mit der Machete durchs Gestrüpp zu laufen.
Unsere Näh-und Schmuckworkshops laufen weiterhin und ich bringe gerade den anderen Mitarbeitern (wir sind hier nun fünf mit mir) Nähen bei. In den Ferien werden wir dies dann an die älteren Kinder weitergeben.
Auch fangen wir an, Perlen aus Ton herzustellen. Ton bekommen wir aus der Umgebung. Wir brauchen nur ein bisschen den Boden aufzugraben, schon haben wir Ton. Dieser wird dann getrocknet, kleingemahlen, gesiebt und mit Wasser vermengt. Nach einem Tag kann man dann loslegen zu töpfern. Gebrannt wird in unserem selbstgebauten Ofen auf unserem Grundstück. Dann werden die Perlen bunt bemalt und zu Ketten oder Ohrringen verarbeitet.
Wer aktuelle Bilder sehen möchte – bitte besuchen Sie unsere Website:
www.kinder-raising-voices.de

Das eigene Haus ist fertig geworden - die Moritzbergerin Katje Rohde
baut in Uganda das Straßenkinderprojekt "Kinder raising voices" auf
Foto: Katja Rohde
Unsere Umgebung ist eher dörflich und ruhig. Trotzdem haben wir fließend Wasser und Strom. An den Wochenenden machen wir öfter mal einen Spaziergang in der Natur. Wir haben auch einen Wald in der unmittelbaren Umgebung, den wir besuchen dürfen und uns gelegentlich Bananen und andere Früchte mitnehmen können. Die Kinder lieben es natürlich auch, auf Bäume zu klettern und mit der Machete durchs Gestrüpp zu laufen.
Unsere Näh-und Schmuckworkshops laufen weiterhin und ich bringe gerade den anderen Mitarbeitern (wir sind hier nun fünf mit mir) Nähen bei. In den Ferien werden wir dies dann an die älteren Kinder weitergeben.
Auch fangen wir an, Perlen aus Ton herzustellen. Ton bekommen wir aus der Umgebung. Wir brauchen nur ein bisschen den Boden aufzugraben, schon haben wir Ton. Dieser wird dann getrocknet, kleingemahlen, gesiebt und mit Wasser vermengt. Nach einem Tag kann man dann loslegen zu töpfern. Gebrannt wird in unserem selbstgebauten Ofen auf unserem Grundstück. Dann werden die Perlen bunt bemalt und zu Ketten oder Ohrringen verarbeitet.
Wer aktuelle Bilder sehen möchte – bitte besuchen Sie unsere Website:
www.kinder-raising-voices.de
Katja Rohde