Stadtteilzeitung Hildesheim West
Nr. 241 · September 2013
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Moritzberg Verlag
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Bäckerei Krone

Die Waldorfschule Hildesheim feiert

Seit 30 Jahren gibt es die Freie Waldorfschule in Hildesheim. Eine Elterninitiative, die sich über ein paar Jahre hinweg getroffen hatte, eröffnete die Schule 1983 zunächst in der Kaiserstraße. Von dort zog sie in die Brauhausstraße und später in die heutigen Gebäude am Propsteihof 53.
WaldorfschuleDas Gelände der Waldorfschule im Herbst 2011 – inzwischen ist auch der Neubau eines Schulgebäudes am Schulgarten (Mitte links) fast bezugsfertig
Foto: Martin Ganzkow
Die Schule lebt vom ehrenamtlichen Engagement aller Schulmitglieder: Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen leisten mehr für die Schule, als es an anderen Einrichtungen üblich ist. Das kostet Zeit, aber es verbindet auch zu einer großen Schulgemeinschaft. Und so ist die Zeit, die an der Schule verbracht wird, nicht nur eine lehrreiche, sondern oft eine intensive und fruchtbare Zeit.

Zum 30-jährigen Bestehen präsentieren alle Schulangehörigen ihre Schule auf vielfältige Weise. Diesmal nicht nur in der Schule selbst, sondern am Freitag, den 6. September auch in der Fußgängerzone vor der Jakobikirche. Dort gibt es um 15 Uhr ein kleines Konzert mit Eltern, Schüler/innen und Lehrer/innen. Anschließend können Passanten die selbstironische und doch ernst gemeinte Eurythmie-Vorführung „Sage mir Deinen Namen und ich tanze ihn für Dich“ genießen. Ein Juke Box Chor unter der Leitung von Katrin Bretschneider singt Lieder auf Bestellung. Die Schüler-Zirkus-AG ist mit Bällen, Einrädern und auf Stelzen unterwegs und es werden Blütensamen „Bienenwiese“ kostenlos verteilt. Und natürlich gibt es für alle Interessierten auch einen Infostand mit den Veröffentlichungen der Waldorfschule.

Am Samstag, den 7. September um 11 Uhr findet dann die offizielle Feierstunde zum 30-jährigen Bestehen in der Turnhalle der Schule statt. Glückwünsche und Wortbeiträge kommen von Offiziellen aus der Hildesheimer Politik und Vertretern von Waldorfschul-Organisationen, darunter der Oberbürgermeister Kurt Machens, die Schulleitung der Waldorfschule und Detlev Schiewe, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen. Schüler/innen aus der Unter-, Mittel- und Oberstufe leisten jeweils kulturelle Beiträge für die Feierstunde, die mit einem Sektempfang abgerundet wird.

Ab 14 Uhr feiert die Waldorfschule am gleichen Tag ihr jährliches Sommerfest. Das gesamte Schulgelände verwandelt sich in einen öffentlichen Ort mit den unterschiedlichsten Aktivitäten: Kunsthandwerk wird zu sehen und zu kaufen sein, es gibt Klassenvorführungen, Musik von Lehrern und Schülerinnen und eine Ausstellung von Schüler-Jahresarbeiten. Der ökologisch bewirtschaftete Schulgarten wird für die Besucher geöffnet und Interessierte können eine Führung über das Schulgelände mitmachen. In der Caféteria verkaufen Eltern und Schüler/innen Selbstgebackenes. Eine gute Möglichkeit, die Waldorfschule näher kennen zu lernen.
Inka Steffens
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