Stadtteilzeitung Hildesheim West
Nr. 242 · Oktober 2013
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Sanierung beginnt

(sbr) Anfang Oktober beginnen die Arbeiten zur Sanierung des früheren Sportplatzes Pappelallee. Etwa 1,9 Millionen Euro wird es kosten, den Boden, der vor allem mit Dioxin verseucht, aber auch mit Blei und Cadmium belastet ist, auszubaggern und zu entsorgen. Fördergelder aus dem Stadtumbau-Programm und aus dem EFRE-Fonds der EU decken mehr als 80 Prozent der geschätzten Kosten ab.

Die untere Bodenschutzbehörde der Stadt begleitet die Sanierung intensiv. Durch Probenentnahme während der Erdarbeiten soll laufend überprüft werden, wie tief der Boden belastet ist und deshalb abgetragen werden muss. Von der Pappelallee aus wird eine Baustraße auf der Ostseite des Grundstücks so angelegt, dass verseuchte Flächen nicht überfahren werden. Nach der Abtragung wird die einstige Sportplatzfläche mit unbelastetem Boden aufgefüllt. Weil sie zu den hochwasserbedrohten Landschaftsbestandteilen der Innersteaue zählt, wird sie insgesamt bis auf das Niveau der Pappelallee erhöht, um als Bauland nutzbar zu werden. Bis zum 31. Januar 2014 sollen die Erdarbeiten abgeschlossen sein.
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